Hans Christoph Buch

Hans Christoph Buch, geb. 1944, Romancier, Reporter und Essayist, studierte an der Universität Bonn und an der FU Berlin Germanistik und Slawistik. 1972 promovierte er an der Technischen Universität Berlin bei Walter Höllerer zum Doktor der Literaturwissenschaft. In den siebziger Jahren war er Lektor im Rowohlt Verlag, für den er die Zeitschrift Literaturmagazin herausgab. Später lehrte er als Dozent an Universitäten in Deutschland und den USA, Chile und Kuba. Ausgedehnte Reisen durch Nord- und Südamerika, Afrika und Asien, längere Aufenthalte in der VR China. Eine besondere Beziehung entwickelte Buch seit den achtziger Jahren zum karibischen Raum, speziell Haiti, das häufig Schauplatz seiner Romane ist. In den neunziger Jahren trat er mit Reportagen aus Kriegs- und Krisenregionen hervor.

1984 wurde H.C. Buch vom französischen Kulturminister zum 'Officier de l'Ordre de l'Art et des Lettres” ernannt und hat 1990 die Poetikvorlesung an der Goethe-Universität in Frankfurt zur “Poetik des kolonialen Blicks” gehalten. 2004 erhält er den Preis der Frankfurter Anthologie, 2011 den Schubart-Literaturpreis der Stadt Aalen.

Letzte Veröffentlichungen:

Tod in Habana (2007)
Reise um die Welt in acht Nächten (2009)
Apokalypse Afrika oder Schiffbruch mit Zuschauern (2011)
Baron Samstag oder Das Leben nach dem Tod (2013)
Boat People. Literatur als Geisterschiff (2014)

erstellt am 02.6.2014

Hans Christoph Buch © Gert Vennemann
Hans Christoph Buch © Gert Vennemann