Die kleine, zierliche Person war eine starke Stimme der Arbeiterbewegung. Die Journalistin und ›stadtbekannte Agitatorin‹ Toni Sender war eine frühe Sozialdemokratin, die die erste deutsche Republik vorbereiten half. Christa Schell hat die kämpferische Frau, die vor fünfzig Jahren gestorben ist, porträtiert.

porträt

Toni Sender – »Rebellin, Demokratin, Weltbürgerin«

Von Christa Schell

„Biebrich am 4. Dezember 1888 – Vor dem unterzeichnenden Standesbeamten erschien heute, der Persönlichkeit nach bekannt, der Kaufmann Moritz Sender, wohnhaft zu Biebrich in der oberen Casernenstraße Nr. 6, israelitischer Religion, und zeigt an, daß von der Marie Sender, geborener Dreifuß, seiner Ehefrau, israelitischer Religion, wohnhaft bei ihm, zu Biebrich in seiner Wohnung am neunundzwanzigsten November des Jahres Tausend und achthundertachtzig und acht, nachmittags um fünf Uhr, ein Kind weiblichen Geschlechts geboren worden sei, welches den Vornamen Sidonie Zippora erhalten habe.“

Es ist dies nicht das erste Mal, daß der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde zu Biebrich dem Wiesbadener Standesamt die Geburt eines „Kindes weiblichen Geschlechts“ anzeigt. Zwei kleine Töchter hat er schon. Und als er die Geburt seines ersten und einzigen Sohnes anzeigen kann, ist Sidonie Zippora Sender drei Jahre alt: Sidonie – aus dem Lateinischen kommend, Zippora – wie die midianitische Ehefrau Moses. Doch wird sie sich später schlicht und ergreifend Toni nennen und alles in einem sein: Politikerin, Journalistin, Dolmetscherin; Fachfrau in Sachen Wehr- und Wirtschaftspolitik und als Rednerin auf den Kongressen des Deutschen Metallarbeiter-Verbands. Sie war viel gereist, und das – wie sie schreibt – „wundervollste Reiseerlebnis“ sollte „im Vorfrühling 1929“ eine Reise in den Orient mit dem Luftschiff Graf Zeppelin werden.

„Und sie war also eine ganz zierliche Person, sie hatte eine Körperlänge von 154 Zentimetern. Sie galt auch schon als excellente und sehr interessierte Schülerin und überraschte ihre Eltern dann damit, daß sie einen Beruf erlernen wollte, und das war natürlich nicht vorgesehen, sondern vorgesehen war für sie ein Leben nach dem Standard der bürgerlichen Familie, Erwerbstätigkeit gab es umfassender allenfalls im Proletariat und nicht im Bürgertum, und damit setzte sie sich durch. Und nach heutigen Kategorien wollte sie kaufmännische Angestellte werden, das war eine Berufsperspektive, die sich gerade noch vereinbaren ließ mit den Kriterien bürgerlicher Anständigkeit.“
Man schreibt das Jahr 1992, als der damals stellvertretende Leiter des Historischen Museums in Frankfurt am Main, Dr. Jürgen Steen, die „zierliche Person“ an der Spitze der deutschen Arbeiterbewegung unter dem Titel „Rebellin, Demokratin, Weltbürgerin“ zum Gegenstand einer „biographischen Ausstellung“ macht. Und das ist kein Wunder. Schließlich hat sie einen Großteil ihres Lebens an Ort und Stelle verbracht. Und schenkt man einem Resümee jener Jahre in der Frankfurter Volksstimme Glauben, dann waren es nicht einmal die schlechtesten Jahre. Ganz im Gegenteil:
„Frankfurt und die dortige sozialistische Bewegung werden mir immer nach und wertvoll bleiben, wohin das Schicksal mich in Zukunft auch werfen mag. Inniger verbunden als meine engere Heimat, denn in Frankfurt verlebte ich nicht nur die entscheidenden Entwicklungsjahre, dort bekam auch mein Leben seine für die ganze Zukunft bestimmende Wende.“

Jürgen Steen erzählt: „Sie wurde dann nach Frankfurt entlassen, weil es hier eine Handelsschule gab, und zugleich kam sie unter bei Bekannten ihrer Eltern. Und hier hat sie dann konsequent das, was sie vorhatte, verwirklicht. Schon während der Handelsschulzeit hat sie sich eine Arbeitsstelle gesucht. Und der Protest, der vielleicht auch zeittypisch ist für die Generation, richtet sich gegen die bürgerliche Saturiertheit der Elterngeneration, also die Überzeugung, es geschafft zu haben. Und vereinfacht gesagt, konnte man sich selbst angesichts der Widersprüche und Gegensätze, dem Phänomen der sozialen Verelendung, hauptsächlich des Proletariats und auch kleinbürgerlicher Schichten nicht entziehen und sich gleichzeitig auch kein Leben ohne Ideale vorstellen. Und hier kommt sie zum ersten Mal auch in Kontakt mit sozialistischen Ideen und demokratischen Ideen.“

In der Frankfurter Tageszeitung Volksstimme berichtet Toni Sender: „Just um diese Zeit kam das schicksalsschwere Erlebnis: die preußischen Wahlrechtskämpfe. Wir demonstrierten auf der Hundswiese und wir zogen mit auf die Straße in der historischen Blutnacht, spürten auf unserem Buckel den Polizeiknüppel niedersausen und retteten uns vor der entfesselten Polizeibestie mit Mühe in einen Hauseingang. Unvergeßlich werden diese Stunden der Barbarei bleiben, in der auf friedlich demonstrierende Frauen und Männer mit Grausamkeit losgeschlagen wurde. Nun galt es Stellung zu nehmen. Durfte man Außenseiter bleiben in diesem ungleichen Kampfe? War man nicht ausgezogen, die geistige Freiheit zu erringen? So galt es denn, die Fesseln sprengen zu helfen, die eine überhebliche Kaste den Millionen auferlegt.“

„So“ – schreibt sie später in der Volksstimme – „wurde ich Sozialistin“. Und so gesehen wurde sie es in der beschriebenen Februarnacht des Jahres 1910, der „Frankfurter Blutnacht“. Da ist die Tochter aus guten Hause, die nicht zur „Klasse der Müßiggänger“ gehören will, 22 Jahre alt und – sehr zum Entsetzen ihrer Eltern – seit etwa vier Jahren Mitglied im noch kleinen gewerkschaftlichen „Zentralverein der Bureauangestellten“ organisiert. Dass sie dabei ihre Stelle riskiert, hat wenig bis gar keine abschreckende Wirkung. Ihr in unseren Ohren zugegebenermaßen ein wenig pathetisch klingender Wahlspruch: „Nichts halb zu tun, ist edler Geister Art“. Mit anderen Worten geht sie auf´s Ganze:

„Und das Ganze“, so Jürgen Steen, „wird dann radikalisiert durch die Weltkriegserfahrung. Nachdem Toni Sender ihre Lehre beendet hatte, ging sie zu einem großen international orientierten Handelskonzern hier in Frankfurt, der im Metallhandel international engagiert war. Und der schickte sie nach Paris, das war kurz vor dem ersten Weltkrieg. Sie hatte 1910 Jean Jaurès, den, man kann heute sagen, fast mythischen Führer der französischen Sozialisten hier gehört, und in Paris tritt sie der sozialistischen Partei bei, wo sie dann eine Karriere innerhalb eines Ortsvereins bis zur zweiten Vorsitzenden macht. Nach Kriegsbeginn wird sie ausgewiesen, was auch ganz charakteristisch ist, daß ihr damaliger Freund in Paris ihr angeboten hatte, sie zu heiraten, und damit hätte sie in Frankreich bleiben können, als Ehefrau eines Apothekers. Sie ging zurück nach Deutschland, arbeitete weiter für den Konzern und kam 1915 zur Kriegsopposition innerhalb der SPD.“

„´Beendet den Krieg!`“, schreibt Toni Sender, „Das war unsere Hauptforderung. Aber es war eine negative Forderung, und sie reichte nicht aus, um diejenigen von uns zu befriedigen, die in die Zukunft blickten. Die Bekämpfung der Kriegstreiber und der Verfechter einer imperialistischen Politik des Pan-Germanismus – das war unser eigentliches Ziel. Diese Kräfte, die ihre Hochburgen in der Schwerindustrie und unter den Junkern der riesigen preußischen Landgüter hatten, waren dieselben, die Deutschland daran hinderten, ein freies demokratisches Land zu werden, in dem die Menschen nicht nur das Recht hatten, ´für ihr Vaterland zu sterben`, sondern es zu einer Nation mit einer Regierung des Volkes, durch das Volk und für das Volk zu machen.“

Jürgen Steen fasst zusammen: „Diesen Krieg hat sie abgelehnt. Sie war fest davon überzeugt, daß es ein Angriffskrieg des Deutschen Reiches war und suchte hier dann einen konsequenten Kontakt zur Opposition, die sich ja dann abspaltete als Unabhängige Sozialdemokratie. Toni Sender arbeitet in ihrer Freizeit als Agitatorin, als stadtbekannte Agitatorin, mit einer bestimmten Taktik innerhalb der SPD gegen den Krieg und gegen die Fortsetzung des Krieges und gehört dann auch zu den Mitbegründerinnen der Partei, und die USPD ist dann auch die Plattform für ihre politische Karriere.“

Und weil sie – mit den Worten des Historikers Jürgen Steen – „nichts halb tat“ und ihre Frankfurter Brötchengeber ganz offensichtlich nichts gegen die – wie sie schreibt – „sozialistischen Überzeugungen“ ihrer jungen Angestellten hatten, stand auch einer beruflichen Karriere als Abteilungsleiterin nichts im Weg. Die Männer konnten ja nicht, die machten ja Krieg, während sich die Frauen zur ersten Antikriegskonferenz trafen – 1915 in Bern. Clara Zetkin, die Hauptinitiatorin dieser Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz, gerät darum kurze Zeit später in Haft. Rosa Luxemburg, die 1913 in Frankfurt am Main zur Kriegsdienstverweigerung aufgerufen hat, sitzt bereits im Gefängnis. Toni Sender hat Glück und wird „nur“ als „stadtbekannte Agitatorin“ polizeilich aktenkundig und agitiert selbstredend weiter gegen den Krieg, bis „des Kaisers Matrosen“ der Monarchie ein Ende machen und Philipp Scheidemann (SPD) die Republik ausrufen muss: am 9. November 1918: „Arbeiter und Soldaten. Furchtbar waren die vier Kriegsjahre. Grauenhaft waren die Opfer, die das Volk an Gut und Blut hat bringen müssen. Der unglückselige Krieg ist zuende. Das Morden ist vorbei. Das Volk hat auf der ganzen Linie gesiegt. Arbeiter und Soldaten. Seit euch des geschichtlichen Tages bewußt. Das Alte und Morsche ist zusammengebrochen, es lebe das Neue, es lebe die deutsche Republik.“

Toni Sender erinnert sich: „Ich war in euphorischer Stimmung. War das nicht der große Augenblick im Leben des deutschen Volkes, der Augenblick, für den wir gelebt und auf den wir uns vier trostlose Jahre lang vorbereitet hatten? Würde dies der große Wendepunkt sein? Würden wir dem deutschen Volk zum ersten Mal in seiner Geschichte das Recht auf vollständige Selbstverwaltung geben? Wenn uns dies gelang und wir auch das alte System der privilegierten Kasten und Klassen abschaffen und die Deutschen zu einer wirklich freien und unabhängigen Nation machen konnten, dachte ich, wird eine neue Ära beginnen, eine neue Ära nicht nur für Deutschland, sondern für alle Völker Europas. Es war die Stunde der Hoffnung und des Handelns.“

„Ihre explizit politische Karriere beginnt damit, daß sie 1918 Generalsekretärin des Frankfurter Arbeiterrates in der USPD wird.“, weiß Jürgen Steen: „Bei den Reichstagswahlen in Frankfurt wird sie Stadtverordnete, sie wird gleichzeitig Reichstagsabgeordnete. Die USPD gerät dann in eine schwere Krise, der größere Teil geht zur kommunistischen Partei, zur KPD. Und Toni Sender kehrt in die SPD zurück, die ja dann eine zeitlang als Mehrheitssozialisten bezeichnet werden, später dann vereinigte SPD, und dann wieder den Traditionsnamen SPD annimmt. Und in der Stadtverordnetenversammlung trat Toni Sender eigentlich als einzige Frau im Plenum auf, auch als einzige sozialdemokratische Frau. In den einzelnen Rechenschaftsberichten des Fraktionsvorsitzenden kann man nachlesen, daß die Frauen ihre Arbeit eher im Stillen, das heißt in den Ausschüssen der Partei verrichteten. Aber Toni Sender war eben ganz anders.“

In einer historischen Aufnahme hört man eine Frau sagen: „Meine Herren und Damen! Wir sollen einen neuen Reichstag wählen, aber was hat uns seine Tätigkeit gebracht in den letzten Jahren? Schon im Jahre 1925 kam der Bürgerblock mit der Vorlage der Schutzzölle. Und sie sind nicht davor zurückgeschreckt, seitdem jedes Jahr neue Zollerhöhungen, gerade auf die wichtigsten Lebensmittel vorzunehmen, sogar auf das Brot, vor Monaten belastete man sogar die Kartoffel. Und all das wird aufgedrückt einem Volke, das unter schwerster Arbeitslosigkeit leidet. Aber während man die Löhne drückt, haben die Unternehmer ein Jahr blühender Konjunktur hinter sich, konnten ihren Profit und den Wert ihrer Aktien bedeutend steigern und haben internationale Kartelle gebildet, um das eigene Volk um so besser ausbeuten zu können.“ Das war Toni Sender in einer Originaltonaufnahme, der ersten und einzigen, die 1928 aufgenommen wurde. Da ist die Republik zehn Jahre alt. Und das „Kind der Revolution“, wie einer sie einmal nannte, fast 40. Doch wenig bis gar nichts von dem, wofür sie einst kämpfte, ist Wirklichkeit: nicht einmal die Verstaatlichung des Bergbaus und anderer Zweige der Großindustrie, nicht einmal die Enteignung des feudalen großgrundbesitzenden Adels. Und Gustav Noske (SPD), einst Burgfriedenspolitiker und Bewilliger der kaiserlichen Kriegskredite, später Reichswehrminister, hatte unter Zuhilfenahme preußischer Militärs und Freicorpsverbände das verhasste „Räteunwesen“, dem sie anhing, blutig zerschlagen. Kein Wunder, so gesehen, dass sie der Wiedervereinigung ihrer beider Parteien nur mit gemischten Gefühlen zugestimmt hat und in Zukunft wieder dem linken Parteiflügel anhängen wird. Sie war und blieb eben ein – wie sie es einmal nannte – „widerborstiges Ding“.

Jürgen Steen hat ihren Werdegang weiter verfolgt: „Da Toni Sender dann aber hier in Frankfurt keine Chance mehr sah auf einen erfolgreichen Listenplatz im Reichstag, hat sie Frankfurt verlassen und vertrat dann bis 1933 den Wahlkreis Dresden auch dort im Reichstag. Daß sie sich hier keine Hoffnungen machen konnte auf einen sicheren Listenplatz, war zweifellos eine Folge der Wiedervereinigung, weil sie natürlich ihre alten Feinde wiedertraf aus der Kriegsopposition innerhalb der Partei. Und wenn man sich Fotos anschaut von Toni Sender, dann war sie eine ausgesprochen modische Frau, das kann man ja auch an ihrer Kleidung erkennen, wenn man guckt, was in einem bestimmten Jahr in war und was nicht. Und das hat sie ihr Leben lang durchgehalten, und dadurch ist sie auch immer aufgefallen. Wenn die Parlamentarierinnen der Sozialdemokratie im Reichstag sich aufstellen zum Gruppenfoto, dann erkennen sie Toni Sender immer sofort.“

Kein Wunder, bei der Größe. Herausragende 154 Zentimeter hat der Historiker Jürgen Steen ausgemacht, und die könnten sogar stimmen. Was sich leicht ablesen lässt an den Fotos im Katalog zur eingangs erwähnten Ausstellung im Historischen Museum in Frankfurt am Main. Und in der Tat. „Ausgesprochen modisch“ von Kopf bis Fuß: als Dolmetscherin einer französischen Gewerkschaftsdelegation, als Delegierte beim Internationalen Metallarbeiterkongress, auf einer Sitzung der Wehrprogrammkommission ihrer Partei. Doch wie sich die Bilder gleichen: Gruppenbilder mit Dame eben – der Dame Toni Sender. 1926 hat sie die Leitung der Betriebsräte-Zeitschrift übernommen, 1928 die der sozialdemokratischen Frauenwelt. Und in der schreibt sie 1930, nach dem Wahlsieg derer, die sie stets laut und deutlich die „braune Mordpest“ nannte:

„Was aber das Merkwürdigste ist: für die Nazis, diese Partei des Gummiknüppels, Schlagrings und Revolvers, die Partei der Gewalt und des Krieges, haben sehr viele Frauen gestimmt, obwohl die Führer offen die Frauen als minderwertig erklärten und die Beseitigung der politischen Rechte der Frau im ´Dritten Reich` voraussagten. Das Glück und die Erlösung im ´Dritten Reich`, das man den naiven gläubigen Wählern vorgaukelte, wird vergeblich auf sich warten! Das deutsche Volk selber wird teuer bezahlen müssen, daß es den faschistischen Spuk herbeigeführt hat!“

„Zum Ende der Republik hatte Toni Sender überhaupt keine Probleme damit, und das zeigt eben auch ihren persönlichen Mut, die Nationalsozialisten im Reichstag direkt und persönlich anzugreifen.“, berichtet Jürgen Steen, „Das hat ihr von Goebbels die Bezeichnung Frau Großmaul eingetragen. Und es liegt natürlich auf der Hand, daß sie mit der sich anbahnenden Machtergreifung der Nationalsozialisten in jeder Hinsicht gefährdet war, als Jüdin, als Sozialistin und durchaus auch als Frau, die öffentlich das Wort ergriff. Also sie kämpfte bis zum Schluß.“

Und wurde doch so gut wie vergessen. Bis ihre 1939 im New Yorker Exil verfasste „Autobiographie einer deutschen Rebellin“ auch hierzulande erscheint, gehen mehr als 40 Jahre ins Land. Da liegt sie seit langem in Woodbridge, New Jersey, begraben. Sie starb 1964, wenige Monat vor ihrem 76. Geburtstag und die Times würdigte sie als brillante Sprecherin, die noch dazu stets „Spitzen- und Rosenduft“ verbreitet habe. Toni Sender, die „zierliche Person“, die sich im übrigen stets fragte, ob ihr Leben auch „ein wirklich nützliches Leben sei“. Und das war stets auch ein unvorstellbar rühriges politisches Leben: unter anderem auch bei der Flüchtlingskommission der Vereinten Nationen, im Wirtschafts- und Sozialrat – für den amerikanischen Gewerkschaftsbund, in der Menschenrechts- und Sozialkommission. Und. Und. Und. Denn – hat sie einmal gesagt:

„Freiheit gibt es nur so lange, wie wir uns in jeder Stunde dafür einsetzen.“

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erstellt am 29.10.2013

Toni Sender
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