Jean Paul

Romantiker, Phantast, Philosoph, Satiriker, literarischer Neuerer – wer das alles in eine Person zusammendenken kann, hat Jean Paul Friedrich Richter vor sich, der sich unter dem Namen Jean Paul als unangepasster, witziger, unendlich reicher Autor bekannt gemacht hat und eine Herausforderung bis heute geblieben ist. Vor 250 Jahren wurde er geboren. Und Otto A. Böhmer hat ihn porträtiert.

250. Geburtstag von Jean Paul

Das Auge des Todes

Jean Paul und die Entdeckung des fügsamen Ich

Von Otto A. Böhmer

Eine der spannendsten Fragen für den Menschen ist die Frage nach sich selbst; damit hat er ein Leben lang zu tun, und oftmals sind die Antworten, die ihm gegeben werden, nicht haltbar genug, um vor der Prüfinstanz, die er, selbstlauernd, in sich aufgebaut hat, Bestand zu haben. Das Selbst, das er ist oder sein will oder auch nur zu sein vorgibt, hüllt ihn ein wie ein bergender Mantel; ab und zu lugt dann sein sogenanntes Ich hervor, das vermutlich eher mehr auf Gewöhnung und vertrauensbildenden Maßnahmen als auf unangefochtener Individualität beruht. Dennoch oder gerade deswegen ist das Ich dem Menschen lieb und teuer; er will es haben, durchschauen, er will es, vom ersten Tag an, nicht mehr loslassen. Manchmal allerdings, und das ist selten und kommt fast nur bei Dichtern, Künstlern und Meditationsexperten vor, genügt schon die einmalige Bekanntschaft mit dem eigenen Ich, um gleich wieder genug von ihm zu haben und auf wohlbedachte Distanz zu gehen. So geschah es mit Johann Paul Friedrich Richter, der sich als Dichter Jean Paul nannte und – nach Lessing – einer der ersten Berufsschriftsteller in deutschen Landen war. Der kleine Richter, Sohn eines armen Dorfschulmeisters im Fichtelgebirge, sah eines Tages sein eigenes Ich; es kam über ihn wie eine Erleuchtung, setzte sich jedoch nicht in ihm fest, sondern bot sich als Bild an, das zur vorübergehenden Betrachtung freigegeben wurde. In einem autobiographischen Fragment Jean Pauls, das er, mit der für ihn typischen überlistenden Wortwahl, Selberlebensbeschreibung nennt, heißt es: «Nie vergeß ich die noch keinem Menschen erzählte Erscheinung in mir, wo ich bei der Geburt meines Selbstbewußtseins stand, von der ich Ort und Zeit anzugeben weiß. An einem Vormittag stand ich als ein sehr junges Kind unter der Haustüre und sah links nach der Holzlege, als auf einmal das innere Gesicht ‚ich bin ein Ich’ wie ein Blitzstrahl vom Himmel vor mich fuhr und seitdem leuchtend stehenblieb; da hatte mein Ich zum ersten Male sich selber gesehen und auf ewig. Täuschungen des Erinnerns sind hier schwerlich denkbar, da kein fremdes Erzählen sich in eine bloß im verhangnen Allerheiligsten des Menschen vorgefallne Begebenheit, deren Neuheit allein so alltäglichen Nebenumständen das Bleiben gegeben, mit Zusätzen mengen konnte.»

Das verhangne Allerheiligste des Menschen, von dem Jean Paul spricht, ist die Seele, jener geheimnisvolle Wesensgrund, der tiefer reicht, als das Bewußtsein des Menschen je ausloten kann. Für einen Moment reißt dieses Allerheiligste auf und bringt die Selbstgewißheit, das Ich, hervor. Es ist da, es bleibt, aber seinen inneren Bezirk vermag es nur nach Art eines kleinen Lichts, das in großen Räumen glimmt, zu erhellen; seine Präsenz bleibt in mildes Halbdunkel getaucht. Der Mensch indes, und das ist wohl ein Geschenk, das er keineswegs geringschätzen darf, hat nicht nur mit sich selbst zu tun, sondern, mehr noch, mit der Welt, in der er lebt. In der wird er gefordert; aus Selbsterkenntnis und Weltwissen muß er das Beste machen. Das ist eine sowohl praktische als auch geistesfördernde Aufgabe, die ihm genug zu tun gibt; staunen über das Wunder, das er für sich selber darstellt, kann er dennoch. Aus seiner leiblichen Begrenztheit, aus der Enge seines gewöhnlichen Denkverschlags darf er immer wieder ausbrechen und auffliegen zum Unerhörten und Niegesehenen: «Ist denn nicht selber der Menschengeist (mit allen seinen unendlichen Himmelsräumen) eingepfählt in einen fünf Fuß hohen Körper mit Häuten und (…) Schleim und Haarröhren und hat nur fünf enge Weltfenster von fünf Sinnentreffern aufzumachen für das ungeheure rundaugige und rundsonnige All – und doch sieht und wiedergebärt er ein All.»

Johann Paul Friedrich Richter wird am 21. März 1763 im fränkischen Wunsiedel geboren. Er ist ein eher schwächliches Kind, an dem auch in der Folgezeit die Armut des Elternhauses abzulesen bleibt. Was dem Knaben Johann Paul zur Wohlgenährtheit fehlt, und das ist viel, ersetzt er durch ungestümen Wissensdurst; er erfährt die Welt über Lesen, Nachdenken und Träumen. Sein früh entdecktes Ich leitet ihn dabei; es ist hilfreich und keineswegs störend. Schon bald meldet es den Wunsch nach einer eigenen Schriftstellerexistenz an, der sich schließlich zum Lebensplan ausweitet. Ihn setzt er mit einer Hartnäckigkeit um, die ihm kaum einer zutraut. Seine anfängliche Erfolglosigkeit nimmt er wie ein notwendiges Übel, dem er mit verschärftem Fleiß begegnet. Mit 18 hat er bereits einen ersten Roman und jede Menge Satiren geschrieben; der Tonfall des jungen Johann Paul Friedrich Richter, der sich dann, der Eingängigkeit halber, den Künstlernamen Jean Paul zulegt, ist von Anfang an unverkennbar und unverwechselbar. Erste Rezensionen erscheinen und empfehlen ihm, mit seinem Talent hauszuhalten; er handhabe seinen Witz, heißt es, im Stile eines verschwendungssüchtigen Maulhelden. Jean Pauls Durchbruch erfolgt 1793, als sein Roman Die unsichtbare Loge erscheint, den er zunächst anonym an den einflußreichen Literaten Karl Philipp Moritz geschickt hat, der darüber anhaltend in Begeisterung gerät. Er schreibt sogleich an die Deckadresse, die ihm der unbekannte Autor genannt hat: «Und wenn Sie am Ende der Erde wären, und müßt’ ich hundert Stürme aushalten, um zu Ihnen zu kommen, so flieg’ ich in Ihre Arme. Wo wohnen Sie? Wie heißen Sie? Wer sind Sie? – Ihr Werk ist ein Juwel».

Da Die unsichtbare Loge zu einem überraschenden Erfolg wird, gilt der Verfasser sogleich als Erfolgsschriftsteller. Sogar Goethe, der mit seinem Werther den bis dahin fulminantesten Einstieg in den Literaturbetrieb geschafft hatte, nimmt von ihm Kenntnis: Als Jean Paul nach Weimar kommt, findet er ihn amüsant, nennt ihn «ein komisches Wesen» und reicht ihn an Schiller weiter, dem der Kollege aus dem Fichtelgebirge «wie vom Monde gefallen» vorkommt. Sein frisch erworbener Ruhm festigt sich; die meisten finden Jean Paul interessanter, vor allem witziger als die Statthalter der Klassik, die sich in Weimar, auch weil es ihnen an hochbegabten Schülern mangelt, überwiegend als Alleinunterhalter betätigen müssen. Dabei hätte gerade Goethe, der, auf Grund zahlreicher Pflichten und eigener Bedeutungslastigkeit, nur noch zum Lesen der ihm genehmen Schriften kommt, in Jean Pauls Roman etwas von der herzzerreißenden Sehnsucht wiederfinden können, die auch den jungen Werther umgetrieben hatte. Sie zeigt sich als Glück, Liebe und Leid und wird getragen vom großen Wunder des Lebens. Jean Paul schreibt: «(…) mit stockendem Atem, mit erdrücktem Auge, mit überschütteter Seele steht er vor dem unübersehlichen Angesicht der Natur (…) Als er aber nach dem ersten Erstarren seinen Geist aufgeschlossen, aufgerissen hatte für diese Ströme – als er die tausend Arme fühlte, womit ihn die hohe Seele des Weltalls an sich drückte – als er zu sehen vermochte das grüne taumelnde Blumenleben um sich und die nickenden Lilien (…), und als er sich scheute vor dem Herunterbrechen der herumziehenden schwarzroten Wolkengebirge (…), als er die Berge wie neue Erden auf unserer liegen sah – und als ihn umrang das unendliche Leben, das gefiederte neben der Wolke fliegende Leben, das summende Leben zu seinen Füßen, das goldene kriechende Leben auf allen Blättern, die lebendigen auf ihn winkenden Arme und Häupter der Riesenbäume (…): so fing der Himmel an zu brennen, der entflohenen Nacht loderte der nachschleifende Saum ihres Mantels weg, und auf dem Rand der Erde lag, wie eine vom göttlichen Throne niedergesunkene Krone Gottes, die Sonne.»

Auf Gott war Jean Paul, der im Grunde schon immer eine eigene, ihm wesensgemäße Frömmigkeit geübt hatte, drei Jahre zuvor gekommen. Nach der Entdeckung des eigenen Ich in frühen Jahren wird ihm am 15. November 1790 eine zweite Erleuchtung zuteil, die ihn entscheidend beeinflußt. Es ist eine Heimsuchung in Schwarz, die ihm widerfährt: Jean Paul, der sich zu jener Zeit noch als Dorfschullehrer in Schwarzenbach an der Saale abmüht, hat seinen eigenen Tod vor Augen, und er kann ihn nicht abschütteln. Es ist ein Alptraum, den er mit offenen Augen über sich ergehen lassen muß. Erst als seine Wirtin ins Zimmer kommt und ihren verstörten Untermieter wiederholt anspricht, wird er, so scheint es ihm, für das gewöhnliche Leben noch einmal gerettet. Das gewöhnliche Leben aber ist von Stund an nicht mehr gewöhnlich; es wird erhoben und neu beglaubigt. In seinem Tagebuch vermerkt er: «Wichtigster Abend meines Lebens: denn ich empfand den Gedanken des Todes; daß es schlechterdings kein Unterschied ist, ob ich morgen oder in 30 Jahren sterbe, daß alle Pläne und alles mir davonschwindet und daß ich die armen Menschen lieben soll, die so bald mit ihrem bißchen Leben niedersinken (.. ) An jenem Abend drängte ich mich vor mein künftiges Sterbebette (…), sah mich mit der hängenden Totenhand, mit dem eingestürzten Krankengesicht, mit dem Marmorauge – ich hörte meine kämpfenden Phantasien in der letzten Nacht (…) Ich vergesse den 15. November nie. Ich wünsche jedem Menschen einen 15. November. Ich empfand, daß es einen Tod gebe (…)»

Diese Phantasien müssen blutrünstig gewesen sein. Der Tod läßt das im Alptraum geschaute Leben nicht zur bloßen Schreckensmaske gerinnen, vielmehr sorgt er dafür, daß es, sichtbar für alle, verreckt und verblutet. In Die unsichtbare Loge wird die Todesvision bis ins Unerträgliche hinein verdichtet; es heißt dort: «Dieses Blut sprützte nachher an alle Phantasien meiner Fiebernächte; das eingetauchte All stieg blutrot daraus herauf, und alle Menschen schienen mir an einem langen Ufer einen Strom zusammenzubluten, der über die Erde hinaus in eine saufende Tiefe hinabsprang – Gedanken, häßliche Gedanken rückten vor mir grinsend vorüber, die kein Gesunder kennt, keiner nachschafft, keiner erträgt (…) Ich schien mir unten im chaotischen Abgrund zu stehen, und oben weit über mir zog die Erde mit ihren Lebendigen. Mich ekelte Leben und Tod. Auf das, was neben mir lag, sogar auf meine Mutter sah ich starr und kalt wie das Auge des Todes, wenn er ein Leben zerblickt (…) Ich redete das Ich an, das ich noch war: ‹Was bist du? was sitzt hier und erinnert sich und hat Qual? – Du, ich, etwas – wo ist denn das hin, das gefärbte Gewölk, das seit dreißig Jahren an diesem Ich vorüberzog und das ich Kindheit, Jugend, Leben hieß?›»

Der Tod, der damals ohnehin häufiger zu Besuch war bei den Menschen, hatte sich in Jean Pauls Bekanntenkreis umgesehen; er nahm ihm die Freunde Oerthel und Hermann, sein Bruder Heinrich beging Selbstmord. Das mußte zu denken geben; allerdings ging man mit der Sterblichkeit unaufgeregt um, denn die durchschnittliche Lebenserwartung lag bei 36 Jahren. Der Tod war kein wirklicher Überraschungsgast; wer leben wollte, hatte mit ihm zu rechnen. Jean Pauls Sterbevision dient denn auch, trotz oder gerade wegen ihrer Ausschmückung, eher metaphysischer Besinnung als der Vermehrung bereits vorhandener Ängste; ihre Botschaft holt er ein in sein Schreiben: «Ein ganzes horazisches Jahrneun hindurch wurde des Jünglings Herz von der Satire zugesperrt und mußte alles verschlossen sehen, was in ihm selig war und schlug, was wogte und liebte und weinte. Als es sich nun endlich im achtundzwanzigsten Jahre öffnen und lüften durfte: da ergoß es sich leicht und mild wie eine warme überschwellende Wolke unter der Sonne – ich brauchte nur zuzulassen und dem Fließen zuzusehen – und kein Gedanke kam nackt, sondern jeder brachte sein Wort mit und stand in seinem richtigen Wuchse da ohne die Schere der Kunst.»

Die Schere der Kunst ist für das wahre Leben entbehrlich; für die Wahl der Worte jedoch, die für den Dichter auch die Wahl der Waffen meint, erweist sie sich als unverzichtbar: Wer sich einmal zum Künstler erklärt hat, wird die Schere der Kunst nicht mehr aus der Hand legen wollen. Jean Paul ist nach seiner Todesvision behutsam mit ihr umgegangen. In einem seiner großartigsten Prosastücke, der Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, daß kein Gott sei, die sich im Roman Siebenkäs (1796) findet, ist der Tod Bestandteil einer Himmel- und Fahndungsfahrt verzweifelter Gottessuche. «Ich ging durch die Welten, ich stieg in die Sonnen und flog m,it den Milchstraßen durch die Wüsten des Himmels, aber es war kein Gott. Ich stieg herab, soweit das Sein seine Schatten wirft, und schauete in den Abgrund (…), aber ich hörte nur den ewigen Sturm, den niemand regiert, und der schimmernde Regenbogen aus Wesen stand ohne eine Sonne, die ihn schuf, über dem Abgrunde und tropfte herunter. Und als ich aufblickte zur unermesslichen Welt nach dem göttlichen Auge, starrte sie mich mit einer leeren bodenlosen Augenhöhle an; und die Ewigkeit lag auf dem Chaos und zernagte es und wiederkäuete sich (…)»
Zuletzt allerdings ist die Gottesschau, nachdem sie zuvor Ödnis und Leere des auseinandertreibenden Weltalls und den Zerfall jeglicher Ordnung gesehen hat, doch noch erfolgreich: Gott lebt, aber er lebt nur, wenn man ihn leben lassen will. Jean Paul entscheidet sich für seinen Gott, er mag sich das Leben ohne ihn nicht vorstellen; ein gottloses Dasein hat keinen Sinn. Freudigen Herzens glaubt er, was von der kalten Vernunft als unglaubwürdig bestimmt wurde: Gott existiert, und die Seele vermag ihn zu schauen. Es gibt ein gutes Leben vor dem Tode und ein noch besseres danach; was es zu bieten hat, bleibt ein Mysterium, dem der gläubige Mensch näherkommt als der ungläubige. Der Todesvision ist damit der Schrecken genommen, sie hat sich befrieden lassen, und es wird hell, weil wir, wie auch Goethe wußte, am göttlichen Licht, «am farbigen Abglanz (…) das Leben» haben. «(…) Ein unermeßlich ausgedehnter Glockenhammer sollte die letzte Stunde der Zeit schlagen und das Weltgebäude zersplittern (…) als ich erwachte. Meine Seele weinte vor Freude, dass sie wieder Gott anbeten konnte – und die Freude und das Weinen und der Glaube an ihn waren das Gebet. Und als ich aufstand, glimmte die Sonne tief hinter den vollen purpurnen Kornähren und warf friedlich den Widerschein ihres Abendrots dem kleinen Monde zu, der ohne eine Aurora im Morgen aufstieg (…)»

Das Ich lebt, der Tod ist überwunden, und sein Gott hat ein Auge auf ihm: Jean Paul kanne nun Ruhe in sein Leben bringen. Er schreibt und ist fleißig; der Erfolg, den er als Autor hat, läßt ein wenig nach, was ihn aber nicht groß bekümmern muß. Aus dem armen, dünnen Poeten ist ein beleibter Dichter geworden, den die Sorge um gutes Bier mindestens ebensosehr umtreibt wie die Frage nach dem tieferen Sinn von Politik und Geschichte. Mit zunehmendem Alter, und er befindet sich da in bester Gesellschaft, nehmen bei ihm die resignierenden Töne zu; es ist, wie es ist, und noch vor jeglichem Königreich verfallen Körper und Geist. Gelegentlich flüchtet er sich vor diesen trüben Aussichten in eine fingierte Behaglichkeit, die heute noch, ebenso wie seine Wortfindekraft und Ironiemächtigkeit, seinem literarischen Ruf angehören. Der Empfehlung, die Jean Paul im Vorwort zum Leben Fibels ausspricht, darf man dennoch getrost Folge leisten: «Ich für meine Person bekenne gern, daß ein solches Werkchen, wie ich eben hier der Welt darreiche, mir, wenn ich’s von einem dritten bekäme, ein gefundnes Essen wäre und Leben in mich brächte; denn ich würd’ es auf die rechte Weise lesen, nämlich Ende Novembers (…) oder auch sonst bei starkem Schneegestöber und Windspfeifen – ich würde an einem solchen Abend mehr Holz nachlegen lassen und die Stiefel ausziehen, ferner die politischen Zeitungen einen Tag zu lange liegen oder sie ungelesen fortlaufen lassen – ich (…) würde mir ein vernünftiges Abendbrot aus der Kindheit bestellen und für den Morgen ein halbes Lot Kaffee Überschuß, weil ich schon voraus wüßte, wie sehr ich durch ein so treffliches, ruhiges Buch (wofür dem Verfasser ewiger Dank sei!) zur Anspannung für ein eignes glänzendes ausgeholet hätte (…) So würd’ ich das Werkchen lesen – aber leider hab’ ich es selber vorher gemacht.»

Der Beitrag ist dem Band: Otto A. Böhmer, »Das Abenteuer der Inspiration« – Porträts deutscher Dichter von Lessing bis Dürrenmatt, Diogenes Verlag, entnommen.
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Otto.A. Böhmer: Johann Gottlieb Fichte

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erstellt am 21.3.2013

Jean Pauls Geburtshaus in Wunsiedel

Das helles Gebäude im Hintergrund ist das Geburtshaus von Jean Paul in Wunsiedel

Jean Paul, geb. am 21. März 1763 in Wunsiedel (Fichtelgebirge), gest. am 14. November 1825 in Bayreuth