Der Lyriker Andreas Altmann, der nicht mit dem gleichnamigen Reiseschriftsteller zu verwechseln ist, verdiente sein Brot als Schriftsetzer, Orchesterwart, Straßenreiniger und Hilfspfleger. Er wurde 1963 im sächsischen Hainichen geboren und lebt jetzt in Berlin. Die magischen Sprachbilder und Perspektivwechsel seiner Gedichte tasten Natur im Vergehen ab. Seine Sprachkunst brachte ihm den Sächsischen Literaturpreis des Kunstministeriums, vorher aber die Dr. Manfred Jahrmarkt-Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung von 1859 ein. Hanne Kulessa hat in ihrer Laudatio den Poeten näher beschrieben.

Andreas Altmann, Foto: privat
Porträt: Andreas Altmann

Literatur gibt Rätsel auf

Von Hanne Kulessa

Ich möchte mit einem kurzen Ausflug in ein anderes Land, in eine andere Zeit beginnen. Ein Junge soll Geige spielen lernen; er soll Musikunterricht erhalten, weil die Stadt, in der er geboren wurde, viele musikalische Berühmtheiten hervorgebracht hat. Die Stadt ist voller Wunderkinder. Nur dieser vierzehnjährige Junge, dreimal in der Woche zum Musikunterricht geschickt, gezwungen, übt auf der Geige und hat auf seinem Pult statt Notenblätter Bücher von Turgenev und Dumas liegen. Er will schreiben und nicht musizieren. Er schwänzt den Musikunterricht und vertreibt sich die Zeit im Hafen. Das Wasser zieht ihn an, aber schwimmen kann er, wie das Geigespielen, nicht. Im Gegensatz zum Geigespielen jedoch möchte er das Schwimmen lernen, nur, er vertraut dem Wasser nicht, er hat panische Angst davor, dass es ihn nicht trägt.
Zum Glück gibt es einen alten Zeitungskorrektor, der ihn von dieser Angst mit Geschichten ablenkt, der ihn sogar zu sich nach Hause einlädt. Aus Dankbarkeit für diese Zuwendung bringt der Junge ihm eine Tragödie mit, die er am Abend zuvor geschrieben hat. Der alte Nikititsch nickt mit dem Kopf und sagt: „Ich wusste schon, dass du schreibst. Du hast auch so einen Blick… Du schaust nirgends anders hin, immer in eine Richtung…“ Nachdem er die Tragödie des Jungen gelesen hat, sagt er: „Was genügt bei dir nicht? … Jugend ist keine Schande, mit den Jahren vergeht sie … Das Naturgefühl genügt bei dir nicht!“
Und der alte Nikititsch geht mit dem Jungen durch die Straßen und zeigt mit seinem Stock auf einen Baum. Er fragt: was ist das für ein Baum? Der Junge weiß es nicht. Was wächst an diesem Busch? Der Junge weiß es nicht. Und was für ein Vogel singt da? Keine Antwort. „Und du wagst zu schreiben?“ sagt der Alte schließlich. „Ein Mensch, der nicht genau so wie ein Stein oder ein Tier in der Natur lebt, wird sein ganzes Leben nicht zwei gute Zeilen schreiben … Deine Landschaften stehen da wie gemalte Dekorationen. Hol mich der Teufel – woran haben deine Eltern bloß vierzehn Jahre lang gedacht?“ Der vierzehnjährige, mit der Natur so unvertraute Knabe, ist Isaak Babel. Er ist zwar nicht berühmt geworden für seine kundigen Landschafts- und Naturbeschreibungen, dafür aber für seinen genauen Blick auf die Menschen, ob im Moldawanka-Viertel oder in Budjonnys Reiterarmee.
Wie Isaak Babel unter die Menschen gekommen ist, darüber berichtet er in einer anderen Geschichte.
Der zweiundzwanzigjährige Babel, 1894 in Odessa geboren und zu dieser Zeit, 1916, in Petersburg lebend, hatte ein paar Erzählungen geschrieben, für die sich niemand interessierte. Wovon sollte der junge Mann im kalten Petersburger Winter leben? Als Commis in einer Mehlhandlung? Dann lieber allen Mut zusammengenommen und es bei dem großen Gorkij versuchen, der Redakteur der Zeitschrift „Chronik/Neues Leben“ ist. Gorkijs Büro wird um 6 Uhr geöffnet. „Punkt sechs öffnete sich die Tür. Und Gorkij trat ein, er überraschte mich durch seinen Wuchs, seine Magerkeit, durch Stärke und Ausmaß seines kräftigen Knochenbaus, durch das Blau seiner kleinen festen Augen, durch seinen ausländischen Anzug, der um ihn hing wie ein Sack und doch elegant war. Ich sagte: die Tür öffnete sich um punkt sechs. Sein ganzes Leben hielt er an dieser Pünktlichkeit fest, die Tugend der Könige und alter erfahrener, selbstbewusster Arbeiter. Die Besucher im Vorzimmer teilten sich in zwei Gruppen“, schreibt Babel weiter, „eine, die Manuskripte brachte, und eine, die auf das Schicksal ihrer Niederschriften wartete.“
Gorkij sammelt die Manuskripte ein und sagt zu Babel: „Antwort am Freitag“. Es war ein Dienstag, an dem Babel in Gorkijs Vorzimmer saß.
– So schnell, diese Anmerkung nur in Parenthese, hat man damals Antworten auf Manuskripte erhalten! – Ich verkürze die Begegnungen zwischen Gorkij und Babel; Gorkij hatte gelesen, die Erzählungen verworfen, aber verlangt, dass Babel weitermache. Am Ende dieser Gespräche steht dann Gorkijs Diktum: „Es ist ganz offensichtlich, dass Sie, mein Herr, nichts richtig kennen, aber an vielem herumrätseln… Gehen Sie unter die Menschen…“
Diese Geschichten, diese Begegnungen liegen rund ein Jahrhundert zurück. Die Aufforderung an den Schriftsteller, sich mit der Natur zu befassen und sich unter die Menschen zu begeben, hat ihre Gültigkeit behalten, das Verhältnis aber der Menschen zu der Natur und zueinander hat sich verändert; wie sollte es nicht, in diesem Jahrhundert, das die Allmachtphantasien und die Ignoranz gefordert und gefördert hat.
Heute, hundert Jahre nach Gorkijs Aufforderung, müssen wir nicht mehr unter die Menschen gehen, um etwas über sie zu erfahren. Wir können, so wird uns suggeriert, alles über sie und uns wissen, wenn wir eins sind mit unserem Computer. Dort lernen wir auch, wie der Baum heißt, der im Herbst die Blätter verliert oder wie der Name des Vogels lautet, dessen Stimme wir in der Abendsonne vom Dach gegenüber hören. Wir können uns auch jeden Vogelton vorzwitschern lassen. Es gibt, so scheint es, keine Frage mehr, die nicht zu beantworten und kein Rätsel, das nicht zu lösen ist. Und algorithmische Innovationen müssen wir, die Nutznießer dieses allumfassenden Wissens, uns zum Glück nicht ausdenken, wir sollen, wir müssen sie nur leben. Das konnten die Dichter der vergangenen Jahrhunderte nicht voraussehen. Doch, einer vielleicht. Franz Kafka hat das alles gewusst. Seine virtuelle Schloßwelt passt in jedes Jahrhundert, in jede Zeit.

Literatur gibt Rätsel auf; Literatur stellt Fragen. Eindeutige Lösungen, eindeutige Antworten hat sie nicht. Aber sie sucht den Dialog. Nicht in einem interaktiven Spiel mit Mausklick, sondern in einem stillen Gespräch. Gedichte sind leiser als Prosa. Mehr noch als der Roman oder die Erzählung ist das Gedicht darauf angewiesen, einen ihm intensiv zugewandten Leser oder Zuhörer zu finden. „Das Gedicht ist einsam. Es ist einsam und unterwegs. Wer es schreibt, bleibt ihm mitgegeben“ sagte Paul Celan. „Das Gedicht will zu einem Andern, es braucht dieses Andere, es braucht ein Gegenüber. Es sucht es auf, es spricht sich ihm zu.“ Paul Celan sah das Gedicht als eine Art Flaschenpost an, „aufgegeben in dem – gewiss nicht immer hoffnungsstarken – Glauben, sie könnte irgendwo und irgendwann an Land gespült werden, an Herzland vielleicht. Gedichte sind auch in dieser Weise unterwegs: sie halten auf etwas zu. Worauf? Auf etwas Offenstehendes, Besetzbares, auf ein ansprechbares Du vielleicht, auf eine ansprechbare Wirklichkeit.“ Soweit Paul Celan und soweit mein kurzer Ausflug in vergangene Literaturzeiten.

Andreas Altmann wurde 1963 in Hainichen geboren. Die Stadt Hainichen liegt in Sachsen, in der Mittelachse von drei Städten, die, zumindest dem Westdeutschen, bekannter sind als die Stadt Hainichen selbst, diese Städte sind Leipzig, Dresden und Chemnitz. Mitte der achtziger Jahre zog Altmann nach Leipzig, Anfang der Neunziger nach Berlin. Als er seinen ersten Gedichtband veröffentlichte, das war 1996, hatte er den Beruf des Schriftsetzers gelernt und war unter die Menschen gegangen, er hatte eine sozial-pädagogische Ausbildung absolviert und arbeitete in einer Wohnstätte für geistig Behinderte. Diese Arbeit übt er auch heute noch aus.
Der erste Gedichtband „die dörfer am ufer das meer“ beginnt mit einem Gedicht, das „hainichen“ betitelt ist. Alle oder fast die meisten der Gedichte in diesem Band sind der Stadt, der Landschaft, der Kindheit, vor allem den Veränderungen, denen Städte und Landschaften, natürlich auch der Mensch selbst, unterworfen sind, gewidmet.
Schon in diesem Debütband findet Altmann eindringliche Bilder für die Zerstörungen und Verletzungen, die hingenommen, ja, nurmehr konstatiert werden können. „die häuser verstreut doch beim nächsten/ hinsehen streng an garagen gebunden/ kaum ein mensch zu kaum einer zeit/ auf der glänzenden straße alles scheint/ gerade erst fertig gestellt nur die bäume/ sind alt und in der telefonzelle erinnert/ ein vorwahlzeichen an größere städte…“
…„unterwegs/ überrascht mich ein schauer/ bis er abzieht steh ich an der tür/ die kein haus hat nichts einschließt“

Türen, die kein Zimmer und kein Haus haben, das sie verschließen, Wände, die keinen Raum umgeben, das sind keine surrealistischen Phantasien, das sind realistische Bilder, mit eigenen Augen gesehen und mit allen Sinnen empfunden. Das Sehen, das Hören. In jedem Gedicht von Andreas Altmann hört und sieht man, alles hat eine Stimme, auch das Schweigen, vor allem das Schweigen und das Verstummen, und alles hat Augen, offene, geschlossene, aufnehmende, sich-verweigernde, auch ungeduldige und blindgewordene. Wenn man den Stimmen und den Blicken folgt und also den Dialog aufnimmt, dann wird das Sehen und Hören in diesen Gedichten zu einem Erlebnis, das die eigenen Wahrnehmungen und Gewißheiten in Frage stellt. So hat man das Haus und die Landschaft, den Himmel, den Baum, den Stein, die Krähe, die Zeit oder das Meer vielleicht nie betrachtet.
„schienen tragen die brücke über den grenzfluß. / wo das land beginnt, sind sie nur noch geschichte.// ein storch steigt darüber hinweg, als würden sie noch/ liegen. ein baum steht im sumpfigen boden,/ versenkt seinen knochigen schatten. … in den pappeln/ spinnt der wind weißen flaum, der ihn vor sich/ treibt. die letzte erinnerung an den schneelosen winter/ als die mauern die steine verließen, das dach/ von den fingern der weide gehalten wurde und/ der körper ins freie drängte. etwas, von dem ich/ glaubte, wenn man es sieht, finden die augen/ nicht mehr in die stimme, die sie hervorriefen, zurück.“

Nein, die Welt steht nicht auf dem Kopf. Sie führt nur ihr eigenes Leben. Dafür muß man einen Blick haben. „wieder ein fluß der den weg/ neben sich her zieht.“ Manchmal ist man beim Lesen der Fluß oder die Fliege oder das Dorf.
Und dann erzählt Andreas Altmann Geschichten. Wie zum Beispiel diese: „jeden tag zwischen neun und halb zehn/ geht der mann in seinen garten./ er schaut auf den schnee, prüft/ das schloß zu seiner laube, er pfeift/ mit den spatzen, gießt blumen,/ oder hält das gesicht in die sonne./ gegen zehn kommt sein freund/ jeden tag. sie reden am zaun,/ was es zu sagen gibt. nie geht er hinein./ ein halbes leben sind sie/ im zug zur fabrik gefahren,/ haben sich gegenüber gesessen./ nie haben sie sich besucht./ gegen elf ist er wieder zu hause,/ streicht den tag im kalender, schläft/ nach dem essen, und liegt/ lange wach.“ Man ist nicht der Mann und auch nicht der Freund. Aber den Ort für einsame Sätze kennt man, und sei es nur vom Hörensagen, wenn auch vielleicht nicht ganz so wie in Andreas Altmanns Gedicht „dorf schatten“:
„das dorf ist eingeschlossen./ kein bett für fremde, keinen tisch./ ein selten geöffneter laden,/ der nicht viel verlangt./ ein ort für einsame sätze. häuser/ werden verkauft, oder sterben aus./ ein brand kann noch gelöscht werden./ oder wege durchlaufen./ straßen stolpern über steine./ das ortsschild verliest seinen namen./ gärten blühen aus faltigen händen./ mittags ist die stimme des atems zu hören./ das licht bleibt treu und dreht die bilder./ manchmal öffnet der see seinen mund,/ greift der wind ins gesicht,/ zieht es hinein. dann gehen/ schatten auseinander,/ als wären die köpfe getrennt.“
Ein Mensch, der die Natur nicht kennt, hatte der alte Nikititsch gesagt, wird sein ganzes Leben nicht zwei gute Zeilen schreiben. Ob Andreas Altmann je wie ein Stein oder wie ein Tier in der Natur gelebt hat, weiß ich nicht zu sagen, aber daß er sie kennt und sich vorstellen kann, wie ein Stein, ein Tier oder ein Baum in der Natur lebt und denkt, das sieht und hört man an den mehr als zwei guten Zeilen, die er geschrieben hat, an den vielen Gedichten, die in ihrem „wortebilden“ und Bilderbilden, so überraschend, so irritierend, so lehrreich und – pardon für das Wort – so schön sind.

In dem Gedicht „das gerufene“ lauten die Schlusszeilen: …“auf der falschen seite des zuges/ bin ich ausgestiegen, als würde es etwas ändern.“ Andreas Altmann hat etwas über die Entstehungsgeschichte dieses Gedichtes geschrieben, das im Zug nach Hainichen, seinem Geburtsort, entstanden ist. Seit der Vater gestorben sei, so Altmann, besuche er regelmäßiger die Mutter. Diese Zugfahrten sind mit Kindheits- und Jugend-Erinnerungen verbunden.
Aber, wie es in dem Text heißt: „Auch Erinnerungen, die wir nicht hatten, gehören zum Leben.“ Er ist zufrieden mit dem Gedicht, das er geschrieben hat, er vertraut dem Gedicht, und – vielleicht ist das die Voraussetzung zum wirklichen Gelingen eines Gedichts – es vertraut ihm.

Jedes Handwerk hat seine eigenen Regeln. Handwerker, die mit gefährlichen Maschinen und Materialien umgehen, sagen, du darfst keine Angst haben. Das gleiche gilt für das Handwerk des Schreibens, für den Umgang mit Worten, mit der Sprache. „Ich vertraue diesem Gedicht. Es vertraut mir.“ Erst dann kann man das Gedicht auf den Weg bringen, vielleicht mit der Flaschenpost.
Es hat sich gefügt, dass ich eine Flaschenpost für Andreas Altmann dabei habe. Aufgegeben von einem Dichter, der es früh gelernt hat, mit gefährlichen Maschinen und explosiven Worten umzugehen. Damals aber, in der Diktatur, gab es nicht einmal einen Tümpel, dem man eine Flaschenpost hätte anvertrauen können, da blieben nur Kassiber, schnell durch die Türritze geschoben. Ob das Lachen über den gelungenen Coup vor oder hinter der Tür erklang, wer vermag das heute noch zu sagen. Franz Hodjak, 1992 aus Rumänien nach Deutschland übergesiedelt, gehört zu den Dichtern, die die Deutsche Schillerstiftung von 1859 ausgezeichnet hat. Vor sechs Jahren, 2005, erhielt er die Kester-Haeusler-Ehrengabe. Von Franz Hodjak also eine Flaschenpost, mir heimlich ins Gepäck gesteckt. Wie sagte Paul Celan? Gedichte sind auch in dieser Weise unterwegs.

Ortung 2

für Andreas Altmann

Zetero und Mordio Kormorane schreiend, schnappend nach dem Fisch vom Grill. Am Friedhof, sitzend auf der Bank, vorm eigenen Grab, flüstert ein Greis, leise, vor

sich hinbrabbelnd, oder spricht er zu anderen, zu allen, zu wem eigentlich, wer kann das wissen, hier im nach biblischen Babylon, hier, im immensen Trümmerfeld? Morgens

erzittert, sanft, die Luft, es spricht, es brüllt, ostwärts, westwärts, hier, im gelassen wuchernden Grün. Und was zu übersetzen ist, du versuchst es, zu tun, hier.

Franz Hodjak

Zuerst veröffentlicht in »L.« Der Literaturbote, Heft 107/108, Dez. 2012

Hanne Kulessa

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erstellt am 15.2.2013

Buchveröffentlichungen von Andreas Altmann:

„die dörfer am ufer das meer“ Gedichte
(Chemnitzer Verlag, Chemnitz 1996)

„wortebilden“ Gedichte
(Kowalke Verlag, Berlin 1997)

„die verlegung des zimmers“ Gedichte
(Kowalke Verlag, Berlin 2001)

„Augen der Worte“ Ausgewählte Gedichte
(Rimbaud Verlag, Aachen 2004)

„das langsame ende des schnees“ Gedichte
(Rimbaud Verlag, Aachen 2005)

„Gemälde mit Fischreiher“ Gedichte
(Sonnenberg-Presse, Chemnitz 2008)

„Das zweite Meer“ Gedichte
(poetenladen, Leipzig 2010 – Taschenbuchausgabe, poetenladen, Leipzig 2011)
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„Art der Betrachtung“ Gedichte aus 20 Jahren
(poetenladen Verlag, Leipzig 2012)
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Anthologien

„Es gibt eine andere Welt“ Gedichte
Herausgegeben mit Axel Helbig
(poetenladen Verlag, Leipzig 2011)
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